Waldgesundheit und Waldbrandgefahr
Vorstellung eines Waldbrand-Lagebild für Kommunen
Vorstellung eines Waldbrand-Lagebild für Kommunen
Hessens Wälder sind nach mehreren Dürrejahren geschwächt, und der Sommer 2026 war einer der trockensten seit Beginn der Messungen. Wir möchten verstehen, wie Kreise, Kommunen, Feuerwehren und Forstleute in Hessen auf diese Lage vorbereitet sind und was ihnen fehlt. Dazu stellen wir unsere Annahmen und einen Lösungsvorschlag zur Diskussion und bitten Sie um Ihre Einschätzung.

Hessen ist mit 42,5 % Waldanteil nach Rheinland-Pfalz (43,0 %) das waldreichste Bundesland; der Bundesschnitt liegt bei 32 %.[1] Daher ist das Gefahrenpotenzial in Hessen überdurchschnittlich hoch. Dies nahmen wir zum Anlass, gemeinsam mit ekom21 eine Promoaktion zu Waldgesundheit und Waldbrand in Hessen durchzuführen. Auf diesen Erfahrungen und weiteren Erhebungen baut diese Studie auf.
Die meisten Brände entstehen durch Menschen; Blitzschlag war in Hessen von 2015 bis 2024 nur bei 12 von 913 Bränden die Ursache.[9]
mittlere Kronenverlichtung 2025; der Anteil stark geschädigter Bäume liegt seit 2019 weit über dem langjährigen Mittel.[2]
des üblichen Niederschlags fielen im Sommer 2026; einer der zehn trockensten Sommer seit 1881 (vorläufig).[4]
der Grundwassermessstellen zeigten Mitte Oktober 2026 niedrige oder sehr niedrige Stände. Der Wald geht mit einem Defizit in den Winter.[5]

An einigen Orten in Hessen geschieht bereits viel: Der Odenwaldkreis hat Kameras zur Waldbrandfrüherkennung installiert, in Rotenburg an der Fulda erprobt die Stadt gemeinsam mit der Urban Software Institute GmbH die Erkennung mit Drohnen und KI, HessenForst erprobt Sensoren, die Leitstellen alarmieren, und die Landesfeuerwehrschule hat im April 2026 eine Rahmenempfehlung zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung herausgegeben, die auch Einsatzpläne auf Kreisebene verlangt[12, 17, 9, 13]
Reicht das? Und wie lässt sich das, was an einzelnen Orten funktioniert, in die Fläche bringen?
Für jede Teilaufgabe gibt es heute Lösungen. Unsere Recherche zu Lösungen im deutschsprachigen Raum zeigt aber, dass sie jeweils nur einen Teil der Kette abdecken:
Die Zuständigkeiten sind verteilt: Der Forst kennt den Waldzustand, die Feuerwehr ihre Alarm- und Ausrückeordnung, das Land löst Waldbrand-Alarmstufen aus. Ein gemeinsames Bild, das vom Zustand des Waldes bis zur passenden Maßnahme führt, haben wir in keiner öffentlichen Quelle gefunden. Sollte es eine solche Lösung bereits geben, freuen wir uns über Ihren Hinweis.

Wir schlagen vor, Transparenz durch Daten zu schaffen: Ein integriertes Lagebild entsteht, indem alle relevanten Daten zu Waldgesundheit und Waldzustand in einem gemeinsamen Datenraum transparent bereitgestellt und genutzt werden. Darauf aufsetzend analysieren und bewerten die Nutzerinnen und Nutzer mit Unterstützung einer KI, ob und wo ein kritischer Zustand des Waldes erreicht ist. Aus diesem Erkenntnisgewinn leiten sich Handlungsempfehlungen ab, etwa zur Aktivierung der Alarm- und Ausrückeordnung und der Einsatzpläne auf Landkreisebene. Wie das aussehen kann, haben wir als Konzept an einem fiktiven Landkreis durchgespielt. Ein mögliches Vorgehen könnte wie folgt aussehen:

Etwa 10 Minuten, freiwillig, vertraulich und nur zusammengefasst ausgewertet. Als Dank erhalten Sie auf Wunsch (Opt-in) die zusammengefassten Ergebnisse der Studie, einen kostenfreien Zugang zu einer Demo-Version in einer datensouveränen Cloud in Deutschland und einen kostenfreien, unverbindlichen Austausch mit uns.
Mit der Teilnahme stimmen Sie den [Teilnahmebedingungen] der Studie zu.
Laufzeit bis 2026-11-30, Ergebnisse im Dezember 2026.
Unsere Fachanwendung für Schritt 1 der Kette: Waldzustand beobachten, Trockenstress und Feuerwetter einordnen. Für Hessen gibt es dazu ein Aktionsangebot.
Wir zeigen das Konzept und diskutieren es mit Ihnen. Das Webinar richtet STACKIT aus.
SMART CITY Forum Fachgespräch mit zahlreichen Fachleuten, Unternehmen, Kommunen, Stadtwerken, Verbänden, Politik, etc.
25.11.2026 | 10 - 16 Uhr | Lidl Campus Bad Wimpfen
Nummeriert in der Reihenfolge der ersten Nennung. Zitate sind wörtlich und in Originalsprache, damit die Stelle per Suche in der Quelle auffindbar ist. Abgerufen im Oktober 2026