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MoVeToLausitz - ein Projekt für die touristische Zukunft der Region Lausitz

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Die folgenden Dokumente sind im Forschungs- und Entwicklungsprojekt MoVeToLausitz (Mobilitätsunterstützung mittels datenbasierter Verkehrslenkung sowie alternativer Angebote für die touristische Mobilität in der Lausitz) entstanden (Laufzeit: 01.07.2022–30.11.2025) und wurden im Rahmen der Förderinitiative mFUND durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert.

1) Leitfaden für datenbasierte Besucherlenkung und nachhaltige Mobilität in ländlichen Tourismusregionen

datenbasierte Besucherlenkung praxisorientierter HandlungsrahmenDer Leitfaden überführt die Projekterkenntnisse aus MoVeToLausitz in einen übertragbaren Handlungsrahmen für Kommunen, Regionen, Tourismusorganisationen und Mobilitätsanbieter. Im Zentrum steht ein praxiserprobtes Vier-Phasen-Modell (Analyse, Konzeptentwicklung, Umsetzung, Betrieb/Monitoring) mit klaren Stage Gates, das Entscheidungsfähigkeit in Verwaltung und Politik unterstützt. Als technisches Rückgrat wird eine herstellerunabhängige Mobilitätsservice-Plattform beschrieben, die Daten integriert, zu Datenprodukten verarbeitet und konsistent über verschiedene Kanäle ausspielt. Der Leitfaden hilft, Quick Wins (z. B. Parkraummanagement) strukturiert zu starten und schrittweise zu einem dauerhaft betriebenen Steuerungssystem auszubauen. Ergänzt wird er durch Checklisten, FAQ und ein Glossar für die unmittelbare Anwendung.

 

2) Wegweiser für moderne Bedarfsverkehre (Lausitz On-Demand)

datenbasierte Besucherlenkung praxisorientierter HandlungsrahmenDer Wegweiser bietet einen fundierten, aber leicht zugänglichen Einstieg in On-Demand-Verkehre und richtet sich insbesondere an Kommunen, Landkreise und politische Entscheider. Er erklärt Systemarten, Betriebsformen und zentrale Begriffe und beschreibt den Weg von der Zielsetzung über Bestands- und Bedarfsanalysen bis hin zu Konzeption, Kosten, Vergabe und Betrieb. Praxisnahe Beispiele aus Burg/Vetschau und Senftenberg zeigen, wie Bedarfsverkehre als Ergänzung zum Linienverkehr wirken können (z. B. Anschlusssicherung, „letzte Meile“, touristische Erreichbarkeit). Zusätzlich behandelt der Wegweiser Anforderungen und Vorgehen für den Einsatz autonomer Fahrzeuge (ODD/OD) sowie notwendige Datenbedarfe. Damit dient er als Orientierungsrahmen, um erste Entscheidungen zu treffen und eine belastbare Umsetzungsvorbereitung zu starten.

 

3) Gemeinsamer Sachbericht (MoVeToLausitz)

datenbasierte Besucherlenkung praxisorientierter HandlungsrahmenDer gemeinsame Sachbericht dokumentiert das MoVeToLausitz-Projekt als vollständige Abschlussdarstellung von Zielbild, Vorgehen, Arbeitspaketen und Ergebnissen. Er zeigt, wie eine datenbasierte Mobilitäts- und Besucherlenkung in ländlich-touristischen Räumen aufgebaut werden kann – von empirischen Bedarfsanalysen über Datenintegration und Plattformarchitektur bis hin zu Prognosen, Datenprodukten und Validierung. Besonderer Mehrwert ist die nachvollziehbare Beschreibung der technischen und organisatorischen Bausteine (inkl. Sensorik, Datalabs, Datenraum-Anbindung) sowie der Transfer- und Verwertungsperspektiven. Der Bericht eignet sich als Referenzdokument für Förderlogik, Projektnachweis und Lessons Learned – und als inhaltliche Grundlage für Folgevorhaben, Ausschreibungen und Stakeholder-Kommunikation.

 

4) Möglichkeiten einer digitalen Verkehrs- und Besucherlenkung – Burg im Spreewald

datenbasierte Besucherlenkung praxisorientierter HandlungsrahmenDieses Konzeptpapier fokussiert auf Burg im Spreewald als touristischen Hotspot und zeigt konkrete Ansatzpunkte für digitale Verkehrs- und Besucherlenkung. Ausgangspunkt ist die Diagnose einer ungleichmäßigen Parkraumauslastung und daraus resultierendem Parksuchverkehr, Staus und Nutzungskonflikten – bei grundsätzlich vorhandenen Kapazitäten. Als pragmatischer Einstieg wird ein digitales, dynamisches Parkleitsystem empfohlen, das vorrangig über digitale Kanäle (Web/App/Integration in bestehende Systeme) wirkt und perspektivisch mit P&R, ÖPNV und weiteren Angeboten verknüpft wird. Das Papier beschreibt Sensorikoptionen (z. B. ANPR, Bodensensorik), Datenintegration über eine Mobilitätsservice-Plattform sowie Analyse- und Ausspielkonzepte bis hin zur (späteren) Besuchersteuerung. Zusätzlich werden Umsetzungspfad, Stakeholder-Einbindung und Förderlogik skizziert, sodass das Dokument als unmittelbare Vorlage für Pilotierung und Skalierung genutzt werden kann.

 

5) Möglichkeiten einer digitalen Verkehrs- und Besucherlenkung – Senftenberg / Lausitzer Seenland

datenbasierte Besucherlenkung praxisorientierter HandlungsrahmenDieses Konzeptpapier überträgt den MoVeToLausitz-Ansatz auf Senftenberg und das Lausitzer Seenland und adressiert die wachsende touristische Nachfrage im Strukturwandelkontext. Es beschreibt als Kernproblem die stark schwankenden Besucherzahlen bei hoher Pkw-Anreisequote und eine ungleichmäßige Nutzung vorhandener Parkflächen – mit entsprechenden Belastungen für Zufahrten, Ortslagen und sensible Räume. Empfohlen wird ein digitales, dynamisches Parkleitsystem als „Quick Win“, das Belegungsdaten bündelt, über digitale Kanäle ausspielt und schrittweise um Prognosen, Alternativempfehlungen und multimodale Anschlüsse erweitert wird. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Einbindung von Mobilitätsknoten wie dem Bahnhof Sedlitz Ost (Mobilitätshub) zur Stärkung von ÖPNV/letzter Meile. Das Dokument liefert damit eine konkrete, umsetzungsorientierte Grundlage für Pilotierung (z. B. Großkoschen Seestrand), Governance, Datenschutz und Förderstrategie.

Weitere Informationen unter: https://movetolausitz.de

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